Fachbereichsleiter Öffentlichkeitsarbeit
DEUTSCHEFACHPFLEGE
Die Motivation meines Handelns entspringt einem tief verwurzelten Bedürfnis nach Selbstbestimmung, Teilhabe und gelebter Freiheit – sowohl für die Menschen in meinem Umfeld als auch für mich selbst. Für mich bedeutet ein erfülltes Leben, dass jeder Mensch die Möglichkeit erhält, seinen eigenen Weg zu gestalten, Entscheidungen selbst zu treffen und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Diese Haltung prägt nicht nur mein Denken, sondern auch mein tägliches Handeln.
Besonders in meiner beruflichen und persönlichen Arbeit erlebe ich immer wieder, wie wichtig Autonomie, Würde und Lebensqualität für Menschen sind – gerade auch für jene, die aufgrund von Krankheit, Einschränkungen oder Lebensumständen Unterstützung benötigen. Es ist mir ein Herzensanliegen, Räume zu schaffen, in denen Menschen ihre Individualität entfalten und ihre Lebensfreude bewahren können.
Dabei sind es vor allem die emotionalen Augenblicke, die mein Leben bereichern und ihm Farbe geben. Begegnungen mit Menschen, kreative Prozesse, Musik, Kunst oder besondere Momente im Alltag erinnern mich immer wieder daran, wie wertvoll und einzigartig jeder einzelne Moment ist. Diese Augenblicke sind es, die Inspiration schenken, Energie geben und das Leben lebendig machen.
Aus dieser Überzeugung heraus ist auch mein persönliches Lebensmotto entstanden:
„Augenblicke sind unser Leben.“
Denn letztlich besteht unser Leben nicht aus großen abstrakten Ideen, sondern aus vielen kleinen Momenten – aus Begegnungen, Emotionen, Kreativität und Erinnerungen. Wer diese Augenblicke bewusst wahrnimmt und gestaltet, schafft sich ein Leben voller Sinn, Tiefe und Menschlichkeit.
Dieses Verständnis prägt meine Arbeit ebenso wie mein persönliches Engagement: Menschen zu ermutigen, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten, Teilhabe zu ermöglichen und die Schönheit des Augenblicks zu erkennen.
Malerei ist für mich weit mehr als ein künstlerisches Medium. Sie ist ein Raum der Wahrnehmung, der Reflexion und der Verdichtung von Erfahrungen. In meinen Bildern versuche ich, jene Augenblicke sichtbar zu machen, die mich im Alltag bewegen – Momente der Stille, der Spannung, der Begegnung oder der Veränderung.
Im Zentrum meiner künstlerischen Arbeit steht die Frage, wie wir unsere Umwelt wahrnehmen und welche Bedeutung einzelne Momente für unser Leben haben. Malerei erlaubt es mir, diese Augenblicke festzuhalten und ihnen eine Form zu geben. Sie eröffnet einen Raum, in dem Betrachtende ihre eigenen Gedanken und Gefühle wiederfinden können.
Ein wichtiger Bestandteil meiner Malerei ist dabei das Spiel zwischen Struktur und Freiheit. Während manche Elemente bewusst komponiert sind, entsteht vieles im Moment des Malens selbst. Diese Balance zwischen Kontrolle und Loslassen macht für mich den besonderen Reiz der Malerei aus. Sie ermöglicht es, überraschende Entwicklungen zuzulassen und dem Bild seine eigene Dynamik zu geben.
Meine Bilder sind deshalb keine abgeschlossenen Antworten, sondern Einladungen zur Interpretation. Sie sollen berühren, Fragen aufwerfen und neue Perspektiven eröffnen. In einer Zeit, die oft von Geschwindigkeit und Reizüberflutung geprägt ist, verstehe ich Malerei auch als Gegenraum – als Möglichkeit, innezuhalten und genauer hinzusehen.
Malerei bedeutet für mich daher auch Verantwortung: die Verantwortung, aufmerksam zu bleiben, wahrzunehmen und diese Wahrnehmung in eine visuelle Sprache zu übersetzen. Sie ist ein persönlicher Ausdruck von Haltung und zugleich ein Angebot zum Dialog mit den Menschen, die meine Arbeiten betrachten.
So entsteht jedes Bild aus Erfahrung, Intuition und dem Wunsch, die besonderen Augenblicke unseres Lebens sichtbar zu machen.
Die tiergestützte Therapie gewinnt zunehmend an Bedeutung – besonders im Gesundheitswesen, in der Pflege und in der Arbeit mit Menschen mit besonderen Unterstützungsbedarfen. Für mich ist die Arbeit mit tiergestützten Interventionen jedoch weit mehr als ein Trend: Sie ist eine Herzensangelegenheit, die eng mit meinem beruflichen Weg verbunden ist.
Seit über 30 Jahren arbeite ich im Pflegebereich mit Menschen, die intensive medizinische und pflegerische Unterstützung benötigen. In dieser Zeit habe ich gelernt, dass gute Versorgung weit über medizinische Maßnahmen hinausgeht. Menschen brauchen Zuwendung, emotionale Nähe, Motivation und Momente der Freude – besonders dann, wenn Krankheit, Einschränkungen oder Abhängigkeit den Alltag prägen.
Genau hier setzt die tiergestützte Therapie mit Joy an.
Gemeinsam mit Joy biete ich Besuche und therapeutische Begegnungen vorwiegend für Kinder in unterschiedlichen Lebenssituationen an. Ob in der außerklinischen Intensivpflege, in Pflegeeinrichtungen, bei Menschen mit Behinderungen oder bei älteren Menschen – die Begegnung mit einem Tier schafft häufig eine besondere Form der Kommunikation, die Worte oft nicht erreichen können.
Joy wirken dabei auf vielfältige Weise positiv auf den Menschen. Sie fördert Emotion, Aktivität, Motivation und soziale Interaktion. Studien zeigen, dass tiergestützte Interventionen Stress reduzieren, das Wohlbefinden steigern und sogar physiologische Effekte wie eine Senkung von Blutdruck und Herzfrequenz unterstützen können.
Aus meiner langjährigen Erfahrung in der Pflege weiß ich, wie wichtig solche Momente sind. Gerade in der Arbeit mit Menschen in komplexen Versorgungssituationen kann ein Tier Türen öffnen: Ein Lächeln entsteht, Erinnerungen werden wach oder Menschen beginnen zu kommunizieren, die sich sonst zurückziehen.
Tiergestützte Therapie bedeutet für mich deshalb vor allem eines: Lebensqualität schenken – durch Begegnung, Nähe und echte Augenblicke der Freude.
Wenn Sie Interesse an tiergestützter Therapie mit Joy, freue ich mich über den Austausch.
Musik verbindet Menschen – manchmal für einen Moment, manchmal für ein ganzes Leben. Für mich ist das gemeinsame Musizieren mit der Band ThE vents genau so eine Verbindung. Seit über 13 Jahren spiele ich bei ThE vents, und in dieser Zeit ist aus einer musikalischen Zusammenarbeit eine außergewöhnliche Freundschaft entstanden.
Unsere Band steht für ehrliche, handgemachte Musik und für die besondere Energie, die entsteht, wenn Menschen mit echter Leidenschaft zusammen spielen. Bei ThE vents geht es nicht nur um Songs oder Auftritte – es geht um das gemeinsame Erlebnis, um Kreativität und um das Vertrauen, das über viele Jahre hinweg gewachsen ist.
Die Mitglieder der Band verbindet eine enge Freundschaft, die weit über die Bühne hinausgeht. Diese Verbundenheit spürt man auch in unserer Musik. Wenn wir zusammen spielen, entsteht eine Atmosphäre, die authentisch und lebendig ist. Jeder bringt seine eigenen musikalischen Einflüsse und Erfahrungen ein – und genau daraus entsteht der besondere Sound von ThE vents.
Über die Jahre haben wir zahlreiche Auftritte gespielt und viele unvergessliche Momente erlebt. Für uns steht dabei immer die Freude an der Musik im Mittelpunkt. Musik ist für uns ein Raum der Freiheit, in dem Kreativität, Improvisation und gemeinsames Erleben zusammenkommen.
Wer einen Eindruck von unserer Musik bekommen möchte, findet viele unserer Auftritte und Videos auf unserem YouTube-Kanal von ThE vents. Dort zeigen wir Mitschnitte von Konzerten, Proben und besondere musikalische Momente aus unserem Bandalltag.
Weitere Informationen über die Band, aktuelle Projekte und Einblicke in unsere Musik gibt es außerdem auf unserer offiziellen Webseite von ThE vents.
ThE vents stehen nicht nur für eine Band – sondern für Freundschaft, Leidenschaft für Musik und viele gemeinsame Jahre voller unvergesslicher Momente.
Fotografie ist weit mehr als das Drücken eines Auslösers. Sie ist die Kunst, besondere Momente festzuhalten, Augenblicke sichtbar zu machen und Erinnerungen für die Zukunft zu bewahren. Für mich bedeutet Fotografie, innezuhalten und genau hinzusehen – auf das, was einen Moment einzigartig macht.
In einer Welt, die oft von Geschwindigkeit geprägt ist, schenkt Fotografie die Möglichkeit, den Augenblick bewusst wahrzunehmen. Ein Lächeln, ein Blick, ein bestimmtes Licht oder eine besondere Atmosphäre – genau diese kleinen, oft flüchtigen Momente sind es, die ein Bild zu etwas Besonderem machen.
Meine Fotografie entsteht aus dem Wunsch heraus, echte Augenblicke einzufangen. Es geht nicht um perfekt inszenierte Szenen, sondern um Authentizität, Emotion und die Geschichte hinter einem Bild. Jedes Foto erzählt eine eigene Geschichte – manchmal leise, manchmal kraftvoll, aber immer einzigartig.
Besonders faszinierend an der Fotografie ist, dass sie Erinnerungen konserviert. Ein Foto kann Jahre später wieder dieselben Gefühle hervorrufen, die im Moment der Aufnahme entstanden sind. Es wird zu einem Fenster in die Vergangenheit und ermöglicht es, Erinnerungen lebendig zu halten.
Für mich ist Fotografie auch eine Form der Achtsamkeit. Sie schärft den Blick für Details und für die Schönheit im Alltag. Durch die Kamera wird sichtbar, wie viele besondere Augenblicke uns umgeben – wenn wir bereit sind, sie wahrzunehmen.
So entstehen Bilder, die mehr sind als nur Aufnahmen. Sie werden zu Erinnerungen, Emotionen und kleinen Zeitkapseln, die einen Moment des Lebens bewahren.
Fotografie bedeutet für mich daher vor allem eines: Die besonderen Augenblicke unseres Lebens sichtbar zu machen – und sie für immer festzuhalten.
© Christoph Jaschke